Tinnitus, Vertigo (Schwindel) und Morbus Menière sind eng miteinander verknüpft, da sie oft gemeinsam als sogenannte „Menière’sche Trias“ auftreten. Während Tinnitus und Vertigo allgemeine Symptome sind, handelt es sich bei Morbus Menière um eine spezifische Erkrankung des Innenohrs
- Tinnitus: Ein Phantomgeräusch im Ohr (Rauschen, Brummen, Pfeifen), das ohne äußere Schallquelle wahrgenommen wird. Bei Morbus Menière ist es oft ein eher tiefes Rauschen.
- Vertigo (Schwindel): Eine Empörung des Gleichgewichtssinns. Bei Morbus Menière tritt er typischerweise als heftiger Drehschwindel in Attacken auf, oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen.
- Morbus Menière: Eine chronische Erkrankung des Innenohrs. Die Ursache ist vermutlich ein Flüssigkeitsstau (Hydrops) im Gleichgewichtsorgan, der zu Überdruck und kleinen Rissen in den Membranen führt.
Typische Symptome von Morbus Menière
Die Diagnose wird meist gestellt, wenn die folgenden drei Kernsymptome („Trias“) gleichzeitig oder zeitnah zueinander auftreten:
Anfallsartiger Drehschwindel: Dauert meist zwischen 20 Minuten und 12 Stunden an.
Einseitiger Hörverlust: Zu Beginn fluktuierend (kommt und geht), meist im Tieftonbereich; später oft dauerhaft.
Tinnitus: Ein oft tieffrequentes Ohrgeräusch auf dem betroffenen

